Sonntag, 9. Mai 2010
Mexikos San Francisco
kristin reiss, 02:23h
Ich weiss nicht genau, was ich von Mexiko erwartet hatte, aber das war es definiv nicht: wahnsinnig saubere Plazas mit teils pompoesen Springbrunnen, auffallend viele gleichgeschlechtliche Paare und fesche Jugendliche, die entweder Marke Skatergirl/-boy (mind. 1 Piercing) waren oder direkt dem Leipziger Wave Gothic Treffen entsprungen schienen (mind. 3 Piercings). Als ich auf einer meiner Streiftouren durch die Stadt vor einem Strassenstand mit der Aufschrift "Gay Tacos" und der charakteristischen bunte Flagge stand, fragte ich meine neue Lieblingskiwine Amy: "Where the hell are we actually?"
Wir waren in Guadalajara. Ich hatte die mexikanische Grenze mit dem Bus ueberquert und mein Hintern war nach 29-stuendiger Fahrt platt wie eine Flunder. Eigentlich war die lange Fahrt ziemlich okay: ich musste mit keinem reden und hatte genug Zeit meine Wunden zu lecken (aufgrund der Umstaende war so etwas wie ein Happy End in Phoenix eh nicht zu erwarten, aber letztendlich endete alles sogar in einem totalen Fiasko..), 2 Sachen liessen mich jedoch mit einem eher zwiespaeltigem Gefuehl zurueck:
1. Grenzbeamte finden es defintitiv eher komisch und werden misstrauisch, wenn man als einzige Weisse in einem Bus voller Mexikaner die Grenze ueberquert. Eine mehr oder weniger kleine Fragestunde und exzessive Gepaeckkontrollen musste ich daher ueber mich ergehen lassen. Letztendlich dauerte alles aber nicht laenger als 1ne Stunde, was sich sehr im Rahmen hielt, da hatte ich schon ueblere Storys gehoert..
2. Ich bekam keinen verdammten Stempel in meinen Pass geschweige denn ein Visum. Es war also weder ersichtlich, dass ich aus den USA aus-, noch, dass ich nach Mexiko einreiste. Ich diskutierte mit den Grenzbeamten, da der Typ mir am Phoenixer Airport eingetrichtert hatte, man wuerde einen Teil meines in meinen Pass eingetackerten Tourivisums wieder entfernen, wenn ich die Staaten verlasse. Beide Grenzbeamten schuettelten den Kopf und da keine/r meiner Mitreisenden seinen Pass gestempelt bekam, gab ich mich schliesslich geschlagen und beruhigte mich damit, dass sie doch wissen mussten, was sie tun (*and the award for being the most naive person on the planet goes to .... Kristin Reiss! Congratulations!!*). Nach meiner Ankunft in Mexiko fragte ich noch ein paar Leute diesbezueglich und alle winkten beschwichtigend ab, sodass ich mich fuer ein paar Stunden einem ignoranten Sicherheitsgefuehl hingab (Motto: Augen zu und durch), bis mir diese 2 Maedels aus Vermont in Mexico City beim Fruehstueck die Story eines Typens erzaehlten, den sie beim Reisen getroffen hatten: Er hatte die Grenze zu Fuss ueberquert und auch keinen Vermerk in seinen Pass bekommen. Als er schliesslich am Flughafen stand, um Mexiko zu verlassen und in seine Heimat Kanada zurueckzukehren, hielten sie ihn fest, sodass er seinen Flug verpasste. Seit wann er da waere fragte ich. November... Aaahhh.. Anscheinend zahlte er eine fette Gebuehr, erhielt die Ausreisegenehmigung und sollte heute nun endlich Mexiko verlassen duerfen. ... I think I need to figure something out...
Soviel jedenfalls zur mehr oder minder geglueckten Einreise nach Mexiko. Amy und ich hatten fuer den folgenden Sonntag derweil entschieden, die autofreien Stunden von 10 bis 2 zu nutzen und mit dem Fahrrad durch die Stadt zu cruisen. Und wenn ich crusien sage, dann meine ich crusien. Uns blieb gar nichts anderes uebrig, denn mit den pornoesen Fahrraedern, welche wir von der Jugendherberge, gestellt bekamen, konnte man nur rumprollen. Wir entschieden uns fuer das entsprechende Outfit: Sonnenbrille mit tellergrossen Glaesern, Shirt jeweils einhergehend mit der Farbe des Gestells: Amy in Weiss, ich in Blau. Wir sahen wunderbar laecherlich aus & brachten usn mit unserem *way over the top-Stil* minuetlich selbst zum lachen (wer jetzt seinen Glauben an mich verliert hat wohl noch nie die Story der 100 Muetzen und Huete gehoert, die ich beim Hamburger Fundbuero ersteigerte...).
Es ging also los auf die Strasse. Die vierspurige Avenida Mandro war komplett gesperrt und an jeder Kreuzung regelten Freiwillige den Verkehr. Ganz Guadalajara schien auf den Beinen (oder auf dem Hintern) und peste die Strasse entweder auf Skates, Longboards oder eben Fahrraedern entlang. Es war ein riesen Event und wir cruisten inmitten der Menschenmasse dem Stadtrand entgegen. Nach circa einer Stunde erreichten wir den Endpunkt dieser Route und strandeten bei einer kleinen Verkehrsinsel, die umrundet wurde von einem Dutzend Skater. Oberkoerper frei, taetowiert, gepierct, die Baggys knapp unterm Arsch haengend und alles in allem natuerlich sowas von coooool ;) Unser absoluter Favorit war geschaetzte 8 Jahre alt und steckte mit seinen Tricks all die Grossen locker in die Tasche. Er bewegte sich so selbstsicher zwischen all den Skateprofis hin und her, dass jetzt schon klar war: dieses Kid wuerde die Welt erobern! Muetter: gebt Acht auf eure Toechter bzw. Soehne (und: wenn jemals ein Kind- dann so eins! :)
Amy und ich hingen ein wenig rum und liessen noch einwenig die Skaterkulisse auf uns wirken, als Amy es ziemlich auf den Punkt brachte: "I feel like I am somewhere in San Francisco but not somewhere in Mexico!" (wie sich spaeter herausstellen sollte wurde Gualadajara eben genau so, als San Francisco oder auch Beverly Hills Mexiko Citys betitelt - zumindest laut des Lonely Planets, den ich mir am Abend von einem Maedel aus dem Hostel lieh). Tja- so kam es also, auf der Suche nach der von Phoenix per Bus erreichbaren und moeglichst suedlich gelegenen Stadt in Mexiko war ich also in der Stadt der Reichen und Schoenen gelandet, naja, oder von anderer Warte her betrachtet: in einem der liberalsten Regionen des Landes.
Amy und ich stiegen alsbald wieder auf unsere Fahrraeder, fuhren die Strasse ein Stueck weit zurueck und stiessen schliesslich auf eine andere Route, die ebenfalls komplett gesperrt war fuer jegliches motor-betriebenes Vehickel. In dem naiven Irrglauben, dass es sich um eine Rundtour handeln wuerde, die uns frueher oder spaeter ins Stadtinnere zurueckfuehrt, traten wir voller Tatendrang in die Pedale und erreichten 2 Stunden spaeter einen Park, der auch das Ende der Streck markierte und weit ab von gut und boese lag. Sackgasse.
Unsere Fragen wie wir denn am besten das Stadtzentrum erreichen koennten, quittierte mensch entweder mit einem hilflosen Schulterzucken oder mit einem "Oh no" gefolgt von dem Hinweis, dass dies enorm weit weg sei. Dumm auch, dass es 5 vor 2 war und exakt wenige Minuten spaeter alle Absperrbaender und Hinweisschilder entfernt wurden, die vorher den Weg markiert hatten. To tell a long story short: Wir kamen gegen 7 in der Stadt an, hatten drohende Hupgebaehrden souveraen ignoriert und alle Beinahunfaelle knapp vermeiden koennen, waren hundemuede, aber zumindest ich war super zufrieden (Amy murmelte etwas von nie wieder Fahrrad fahren) - nachdem ich ueber 24 Stunden in einem Bus verbracht hatte, war es eine wahre Wohltat gewesen, einen kompletten Tag auf einem Drahtesel zu verbringen und sich zu bewegen.
Ich verbrachte noch 2 weitere Tage in Gualdajara und versuchte vor allem meine nicht vorhandenen Spanischkenntnisse an die Frau und an den Mann zu bringen. Mit folgenden Resultaten:
1. Als ich den 3 suessen Damen eines mexikanischen Restaurants erklaerte, dass ich Vegetarierin sei und daher kein Fleisch esse, servierte man mir verstaendnisvoll ein ueberdimensionales Huehnchen (unter dessen toten Koerper man nach laengerem Suchen sogar ein paar Reiskoerner ausfindig machen konnte). Anmerkung hierzu: Ich liess mir sagen, dass dies weniger an meinen katastrophalen Sprachkenntnissen lag als vielmehr an dem weit verbreitetem Unverstaendnis bezueglich des Konzeptes des Vegetariertums. Die naechsten Tage lernte ich alle moeglichen Fleischsorten auswendig..
SIN carne
SIN pollo
SIN ...
Ich werde zumindest keine Entscheidungsprobleme beim Essen haben. Zwischen 3 uebrig gebliebenen Gerichten kriege ich das definitiv hin mit der Qual der Wahl.
2. Als ich nach den Toiletten fragte, wurde ich in die Kueche an ein Waschbecken gefuehrt ("Aehm.. wirklich? So funktioniert das hier also?" :)
3. anstatt Briefmarken zu erwerben, hielt ich auf einmal Streichhoelzer in der Hand.
TOURISTISCHER KOENNTE MAN SICH MOMENTAN ALSO NICHT AUFFUEHREN! (gut, ich trug noch keine Socken in den Sandalen). Ich bemuehte mich, immer relativ schnell klar zu machen, dass ich aus Deutschalnd und zumindest nicht aus den Staaten kam - MexzikanerInnen scheinen dann gleich noch ein Stueck weit geduldiger und nachsichtiger mit einem.
Zumindest managte ich es, den richtigen Bus zu erwischen und machte mich Dienstagmorgen auf nach Mexiko City, 7 Stunden suedoestlich von Guadalajara.
Wir waren in Guadalajara. Ich hatte die mexikanische Grenze mit dem Bus ueberquert und mein Hintern war nach 29-stuendiger Fahrt platt wie eine Flunder. Eigentlich war die lange Fahrt ziemlich okay: ich musste mit keinem reden und hatte genug Zeit meine Wunden zu lecken (aufgrund der Umstaende war so etwas wie ein Happy End in Phoenix eh nicht zu erwarten, aber letztendlich endete alles sogar in einem totalen Fiasko..), 2 Sachen liessen mich jedoch mit einem eher zwiespaeltigem Gefuehl zurueck:
1. Grenzbeamte finden es defintitiv eher komisch und werden misstrauisch, wenn man als einzige Weisse in einem Bus voller Mexikaner die Grenze ueberquert. Eine mehr oder weniger kleine Fragestunde und exzessive Gepaeckkontrollen musste ich daher ueber mich ergehen lassen. Letztendlich dauerte alles aber nicht laenger als 1ne Stunde, was sich sehr im Rahmen hielt, da hatte ich schon ueblere Storys gehoert..
2. Ich bekam keinen verdammten Stempel in meinen Pass geschweige denn ein Visum. Es war also weder ersichtlich, dass ich aus den USA aus-, noch, dass ich nach Mexiko einreiste. Ich diskutierte mit den Grenzbeamten, da der Typ mir am Phoenixer Airport eingetrichtert hatte, man wuerde einen Teil meines in meinen Pass eingetackerten Tourivisums wieder entfernen, wenn ich die Staaten verlasse. Beide Grenzbeamten schuettelten den Kopf und da keine/r meiner Mitreisenden seinen Pass gestempelt bekam, gab ich mich schliesslich geschlagen und beruhigte mich damit, dass sie doch wissen mussten, was sie tun (*and the award for being the most naive person on the planet goes to .... Kristin Reiss! Congratulations!!*). Nach meiner Ankunft in Mexiko fragte ich noch ein paar Leute diesbezueglich und alle winkten beschwichtigend ab, sodass ich mich fuer ein paar Stunden einem ignoranten Sicherheitsgefuehl hingab (Motto: Augen zu und durch), bis mir diese 2 Maedels aus Vermont in Mexico City beim Fruehstueck die Story eines Typens erzaehlten, den sie beim Reisen getroffen hatten: Er hatte die Grenze zu Fuss ueberquert und auch keinen Vermerk in seinen Pass bekommen. Als er schliesslich am Flughafen stand, um Mexiko zu verlassen und in seine Heimat Kanada zurueckzukehren, hielten sie ihn fest, sodass er seinen Flug verpasste. Seit wann er da waere fragte ich. November... Aaahhh.. Anscheinend zahlte er eine fette Gebuehr, erhielt die Ausreisegenehmigung und sollte heute nun endlich Mexiko verlassen duerfen. ... I think I need to figure something out...
Soviel jedenfalls zur mehr oder minder geglueckten Einreise nach Mexiko. Amy und ich hatten fuer den folgenden Sonntag derweil entschieden, die autofreien Stunden von 10 bis 2 zu nutzen und mit dem Fahrrad durch die Stadt zu cruisen. Und wenn ich crusien sage, dann meine ich crusien. Uns blieb gar nichts anderes uebrig, denn mit den pornoesen Fahrraedern, welche wir von der Jugendherberge, gestellt bekamen, konnte man nur rumprollen. Wir entschieden uns fuer das entsprechende Outfit: Sonnenbrille mit tellergrossen Glaesern, Shirt jeweils einhergehend mit der Farbe des Gestells: Amy in Weiss, ich in Blau. Wir sahen wunderbar laecherlich aus & brachten usn mit unserem *way over the top-Stil* minuetlich selbst zum lachen (wer jetzt seinen Glauben an mich verliert hat wohl noch nie die Story der 100 Muetzen und Huete gehoert, die ich beim Hamburger Fundbuero ersteigerte...).
Es ging also los auf die Strasse. Die vierspurige Avenida Mandro war komplett gesperrt und an jeder Kreuzung regelten Freiwillige den Verkehr. Ganz Guadalajara schien auf den Beinen (oder auf dem Hintern) und peste die Strasse entweder auf Skates, Longboards oder eben Fahrraedern entlang. Es war ein riesen Event und wir cruisten inmitten der Menschenmasse dem Stadtrand entgegen. Nach circa einer Stunde erreichten wir den Endpunkt dieser Route und strandeten bei einer kleinen Verkehrsinsel, die umrundet wurde von einem Dutzend Skater. Oberkoerper frei, taetowiert, gepierct, die Baggys knapp unterm Arsch haengend und alles in allem natuerlich sowas von coooool ;) Unser absoluter Favorit war geschaetzte 8 Jahre alt und steckte mit seinen Tricks all die Grossen locker in die Tasche. Er bewegte sich so selbstsicher zwischen all den Skateprofis hin und her, dass jetzt schon klar war: dieses Kid wuerde die Welt erobern! Muetter: gebt Acht auf eure Toechter bzw. Soehne (und: wenn jemals ein Kind- dann so eins! :)
Amy und ich hingen ein wenig rum und liessen noch einwenig die Skaterkulisse auf uns wirken, als Amy es ziemlich auf den Punkt brachte: "I feel like I am somewhere in San Francisco but not somewhere in Mexico!" (wie sich spaeter herausstellen sollte wurde Gualadajara eben genau so, als San Francisco oder auch Beverly Hills Mexiko Citys betitelt - zumindest laut des Lonely Planets, den ich mir am Abend von einem Maedel aus dem Hostel lieh). Tja- so kam es also, auf der Suche nach der von Phoenix per Bus erreichbaren und moeglichst suedlich gelegenen Stadt in Mexiko war ich also in der Stadt der Reichen und Schoenen gelandet, naja, oder von anderer Warte her betrachtet: in einem der liberalsten Regionen des Landes.
Amy und ich stiegen alsbald wieder auf unsere Fahrraeder, fuhren die Strasse ein Stueck weit zurueck und stiessen schliesslich auf eine andere Route, die ebenfalls komplett gesperrt war fuer jegliches motor-betriebenes Vehickel. In dem naiven Irrglauben, dass es sich um eine Rundtour handeln wuerde, die uns frueher oder spaeter ins Stadtinnere zurueckfuehrt, traten wir voller Tatendrang in die Pedale und erreichten 2 Stunden spaeter einen Park, der auch das Ende der Streck markierte und weit ab von gut und boese lag. Sackgasse.
Unsere Fragen wie wir denn am besten das Stadtzentrum erreichen koennten, quittierte mensch entweder mit einem hilflosen Schulterzucken oder mit einem "Oh no" gefolgt von dem Hinweis, dass dies enorm weit weg sei. Dumm auch, dass es 5 vor 2 war und exakt wenige Minuten spaeter alle Absperrbaender und Hinweisschilder entfernt wurden, die vorher den Weg markiert hatten. To tell a long story short: Wir kamen gegen 7 in der Stadt an, hatten drohende Hupgebaehrden souveraen ignoriert und alle Beinahunfaelle knapp vermeiden koennen, waren hundemuede, aber zumindest ich war super zufrieden (Amy murmelte etwas von nie wieder Fahrrad fahren) - nachdem ich ueber 24 Stunden in einem Bus verbracht hatte, war es eine wahre Wohltat gewesen, einen kompletten Tag auf einem Drahtesel zu verbringen und sich zu bewegen.
Ich verbrachte noch 2 weitere Tage in Gualdajara und versuchte vor allem meine nicht vorhandenen Spanischkenntnisse an die Frau und an den Mann zu bringen. Mit folgenden Resultaten:
1. Als ich den 3 suessen Damen eines mexikanischen Restaurants erklaerte, dass ich Vegetarierin sei und daher kein Fleisch esse, servierte man mir verstaendnisvoll ein ueberdimensionales Huehnchen (unter dessen toten Koerper man nach laengerem Suchen sogar ein paar Reiskoerner ausfindig machen konnte). Anmerkung hierzu: Ich liess mir sagen, dass dies weniger an meinen katastrophalen Sprachkenntnissen lag als vielmehr an dem weit verbreitetem Unverstaendnis bezueglich des Konzeptes des Vegetariertums. Die naechsten Tage lernte ich alle moeglichen Fleischsorten auswendig..
SIN carne
SIN pollo
SIN ...
Ich werde zumindest keine Entscheidungsprobleme beim Essen haben. Zwischen 3 uebrig gebliebenen Gerichten kriege ich das definitiv hin mit der Qual der Wahl.
2. Als ich nach den Toiletten fragte, wurde ich in die Kueche an ein Waschbecken gefuehrt ("Aehm.. wirklich? So funktioniert das hier also?" :)
3. anstatt Briefmarken zu erwerben, hielt ich auf einmal Streichhoelzer in der Hand.
TOURISTISCHER KOENNTE MAN SICH MOMENTAN ALSO NICHT AUFFUEHREN! (gut, ich trug noch keine Socken in den Sandalen). Ich bemuehte mich, immer relativ schnell klar zu machen, dass ich aus Deutschalnd und zumindest nicht aus den Staaten kam - MexzikanerInnen scheinen dann gleich noch ein Stueck weit geduldiger und nachsichtiger mit einem.
Zumindest managte ich es, den richtigen Bus zu erwischen und machte mich Dienstagmorgen auf nach Mexiko City, 7 Stunden suedoestlich von Guadalajara.
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